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Einen Fachkräftemangel gibt es nicht

21.03.2022

In den Medien heißt es durch alle Branchen hinweg und immer wieder „uns fehlen die guten Leute“, „wir bekommen keine guten Bewerbungen“, „die Gehaltsvorstellungen sind utopisch“.

Nach 12 Jahren in der Personaldienstleistung und davon 5 Jahren als Geschäftsführungsverantwortliche, der Zusammenarbeit mit Mitarbeitern aller Qualifikationen innerhalb der Branche, sage ich, es gibt sehr gutes Personal,
jedoch haben sich die Bedürfnisse der Menschen und auch die der Arbeitgeber geändert und nun gilt es diese zusammenführen zu können.

Wir von spp direkt und ibex personal arbeiten heute aktuell mit dem stärksten Team und den qualifiziertesten Mitarbeitern in der bisherigen Historie der myra group zusammen.

Woran liegt das?

Zunächst einmal ist die wichtigste Grundvoraussetzung und das wegweisend für Menschen, aber auch Unternehmen, aus Fehlern zu lernen. Lernt man nicht aus Fehlern und macht den gleichen Fehler immer wieder, dreht man sich im Kreis und es passiert keine interne Entwicklung. Gute Mitarbeiter streben nach Entwicklung und starke Unternehmen entwickeln sich.

Damit ein Mitarbeiter und ein Unternehmen zusammenkommen, müssen sich beide Parteien „etwas bieten“ können, um sich dann füreinander zu entscheiden. Menschen suchen sich Unternehmen, die zu ihren Vorstellungen passen und auch Unternehmen gehen nach bestimmten, für sie wichtigen Einstellungskriterien. Diese Parameter haben sich für unsere Unternehmensgruppe im Laufe von knapp 20 Jahren Firmengeschichte beidseitig geändert.

Heute können wir unseren Mitarbeitern als Unternehmen mehr denn je bieten – erwarten aber auch mehr als zuvor. Aber sind es die klassischen Benefits, die wirklich gute Mitarbeiter binden? Und wollen wir als Firma die Mitarbeiter, die nur wegen einem Firmenwagen bei uns bleiben? Wollen wir die Kollegen, die einfach lange dabei sind, aber ihren Ehrgeiz verloren haben? Die Antwort lautet „Nein.“

Was bieten wir heute – mal konkret?

Wir können unseren Mitarbeitern eine berufliche Perspektive bieten. Wir sind nicht zu groß, dass man den Einzeln nur als eine Nummer, Bezirk oder Niederlassung sieht und der eigene Erfolg hinter dem Erfolg des Vorgesetzten verschwindet, aber auch nicht so klein, dass es sowas wie eine Karriereleiter und gefestigte Strukturen nicht gibt. Dank flacher Hierarchie wird der Einzelne gesehen und das vor einem ausgebauten Niederlassungsnetzwerk, denn nur dieses kann für den Einzelnen Möglichkeiten bieten, um zu wachsen. Die Unternehmensstruktur ermöglicht seine Ideen frei einzubringen und sich persönlich entfalten können. Die myra group vereinigt also die Goodies der großen Firmen und unterstützt die Vorteile eines mittelständischen Unternehmens.

Vor diesem Hintergrund war es uns möglich eine HR-Abteilung in unserer Hauptverwaltung entstehen zu lassen, die das interne und externe Recruiting durch zwei unabhängige Teams miteinander verbindet. Wir freuen uns auch darüber, dass wir genau hier die Möglichkeit haben, Karrierechancen vor dem Hintergrund der Vereinbarkeit von Familie und Beruf anbieten zu können. Des Weiteren haben wir es geschafft mit der Abteilung Lohn & Finanzen das Controlling und Reporting in der Firma auf das nächste Level zu heben, was uns einen Booster an Professionalität verschaffen konnte. Wir können im Team auf der Basis von Zahlen – Daten – Fakten Gespräche führen, was ein vertrauensvolles und transparentes Arbeiten auf beiden Seiten schafft.

Die Branche der Personaldienstleistung hat einen Wandel durchlebt, neue Gesetze, neue Hürden und Marktschwankungen haben uns gelehrt die Komfortzone zu verlassen und uns nochmal als Unternehmen neu zu definieren. 

Unsere 2011 gegründete myra Akademie beinhaltet längst nicht nur mehr unser damals entwickeltes Traineeprogramm, sondern Schulungen für Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit, Lohnbuchhaltung, Recruiting Workshops, Excel Schulungen, Onboarding Prozesse und Schulungen für „Alte Hasen“ – denn man lernt nie aus. Diese Entwicklung ermöglicht unseren Mitarbeitern neben privaten Weiterbildungen, die wir unterstützen, immer eine kontinuierliche Entwicklung innerhalb der Unternehmung, denn ein Unternehmen kann sich nur entwickeln, wenn sich die in ihm arbeiteten Menschen weiterentwickeln – und auch hier spielt die Wechselwirkung wieder eine Rolle – gute Mitarbeiter bleiben nur in Firmen, in denen eine persönliche Weiterentwicklung stattfinden kann.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für den Motivation der einzelnen Mitarbeiter, ist die Führungskraft, für die sie arbeiten. Unsere Führungskräfte leben konkret vor und diktieren nicht von oben herab, arbeiten intensiv mit den Kollegen und können begeistern.

Autoritäres Managerverhalten wirkt nicht professionell, sondern abstoßend und für solche Vorgesetze möchte niemand arbeiten.

Es sind nicht die Benefits, die professionelle Mitarbeiter halten, die haben mittlerweile viele Arbeitgeber. Sei es ein Firmenwagen, Jobrad, gefördertes berufsbegleitendes Studieren oder die Lieferando Card – es sind die kleinen Dinge, warum ein professioneller Mitarbeiter gerne

für ein Unternehmen arbeitet… Wertschätzung, kurze Entscheidungswege, Gerechtigkeit, NO Drama, keine Machtspielchen.

Es ist also ganz einfach – freundliche Mitarbeiter, gehen zu freundlichen Unternehmen und professionelle Kollegen bleiben bei wertschätzenden und gerechten Arbeitgebern.

Wen erwarten wir heute – mal konkret?

Wir durften als Firma neue Wege eingeschlagen, weshalb wir auch Kollegen suchen, die anders sind, die sich fokussiert auf Ihre Karriere konzentrieren möchten, intelligente und gebildete Gespräche mit Kunden und Kollegen führen können, Meetings und Präsentationen auf einem hohen Niveau halten, wenn sie möchten. Wir heißen herzlich willkommen, Kollegen die kein dramatisches, sondern ein energetisches und harmonisches Miteinander bevorzugen.

Kollegen, die sich für nichts zu schade sind und sich nicht über Autos definieren, sondern über Ihre Leistung und das jeden Tag. Kollegen, die geben und dafür auch erwarten, denn wir haben uns dafür entschieden, die Fleißigsten zu belohnen. Wir belohnen nicht die Mitarbeiter, die am längsten an Bord sind, nicht die Ältesten und auch nicht die Kollegen, die sich am besten verkaufen, sondern diejenigen die sich auf ihre Karrieren konzentrieren und nicht nur so schnell laufen wie ihr Gegenüber.

Unternehmen und Ihre Personaler haben die Verantwortung zu entscheiden (und hierfür Bedarf es Erfahrung und persönliche Entwicklung), wen sie „nach Hause“ lassen und wer lieber von außen durchs Fenster schauen sollte.

Infolgedessen sage ich, es gibt gutes Personal – wir haben keinen Mangel an Fachkräften, es gibt nur das falsche Matching zwischen den Ansprüchen von Mitarbeitern und Arbeitgebern.

Ihre Kathrin Zarrin

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